Er hatte gestohlen. Einen Apfel von einem Apfelbaum gepflückt, der nicht seiner war. Und dann reingebissen, in den saftigen Apfel, der nicht ihm gehörte. Jetzt war er ein Dieb. Wie jene, die in Häuser einbrechen und Schubladen durchwühlen. Oder die einen Tunnel in den Tresorraum einer Bank graben. Vielleicht auch wie der Manager einer Scheinfirma, der mit dem Geld seiner Kunden jetzt in der Karibik lebt. Er war jetzt einer von ihnen. Auch wenn keiner ihn gesehen hat – und niemand ihn Dieb nennt.


